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Überführung der Dynamic von Prievidza nach Völkleshofen

Hier ein ausführlicher Reisebericht zur Überführung unserer neuen Dynamic vom Hersteller Aerospool in der Slowakei nach Völkleshofen.

Am Mittwoch den 14.03.2018 um 02:00 Uhr (ja, 2 Uhr in der Nacht) treffen sich Dominik, Michael und Semih auf dem Flugplatz in Völkleshofen. Stefan fährt uns an den Hauptbahnhof nach Stuttgart, von wo der Zug nach München pünktlich um 03:36 Uhr abfährt.

In München steigen wir um nach Wien. In Wien heißt es nochmals umsteigen nach Bratislava. Von Bratislava aus geht es 2 Stunden mit dem Taxi nach Prievidza zu Aerospool. Um 13:30 Uhr kommen wir auf dem Flugplatz in Prievidza an und entdecken Sie sofort – unsere neue D-MVHL.

Unsere neue Dynamic „D-MVHL“ an ihrer Geburtsstätte

Es wird direkt mit der Abnahme des Flugzeuges begonnen. So hat der Hersteller noch die Möglichkeit eventuell vorhandene „Mängel“ zu überarbeiten. Der Überführungsflug nach Deutschland ist für den Folgetag, den 15.03.2018 geplant. Am nächsten Vormittag fanden bei guten Wetterbedingungen die ersten Einweisungsflüge auf die neue Dynamic mit Einziehfahrwerk und Turbo-Motor statt.

Die ersten Einweisungsflüge sind abgeschlossen.

 

Dominik und Michael werden die D-MVHL überführen und Semih mit einer weiteren Dynamic nach Mengen fliegen. Während Semih schon in der Luft ist, verzögert sich der Rückflug der D-MVHL mehrfach. Technische Probleme verhindern den Abflug nach Völkleshofen – zu diesem Zeitpunkt ist unklar, ob wir überhaupt starten können. Während an unserem Flugzeug gearbeitet wird, verschlechtert sich zunehmend das Wetter auf der Flugroute. Irgendwann kommt die Nachricht: Der Flieger ist okay, wir können starten. Unterwegs werden Dominik und Michael von dem schlechter werdenden Wetter zu einer ungeplanten Sicherheitslandung in Österreich gezwungen. Der Ausweichflugplatz ist nur noch mit dem Durchflug eines militärischen Sperrgebietes zu erreichen. Nach Rücksprache des österreichischen FIS-Lotsen mit dem Militär gibt er uns die Freigabe zum Durchflug des Sperrgebietes – kostenlose Eskorte durch Blackhawks inklusive J Der Ausweichflugplatz ist frei von schlechtem Wetter und wir können sicher landen. Nach der Landung fragen wir uns, ob wir es wohl bis nach Hause schaffen. Nach einer kurzen Verschnaufpause checken wir die weitere Wetterentwicklung. Der Wetterbericht lässt uns glauben, dass Richtung Westen Besserung zu erwarten ist. Wir starten. Die Wolken hängen noch immer tief und die Sicht ist schlecht. Nach wenigen Kilometern stecken wir (diesmal über Tschechien) wieder in schlechtem Wetter fest. Zum dritten Mal an diesem Tag zweifeln wir ernsthaft daran es nach Hause zu schaffen. Zum Glück liegen zwei Flugplätze unter uns und wir könnten jederzeit landen. Wir entschließen uns für ca. 15 Minuten über den beiden Flugplätzen zu kreisen und die weiteren Möglichkeiten abzuwägen. Sollen wir in Tschechien landen und den Flieger stehen lassen? Bei dem Gedanken fühlen wir uns beide unwohl. Können wir wieder zurück nach Österreich, wo wir gerade her kommen? Ausgeschlossen. Das Wetterfenster hinter uns hat sich geschlossen. Eines ist sicher – wir gehen keinerlei Risiko ein. Schließlich ergibt sich Richtung Süden ein Lichtblick in der Wolkenfront. Die Karte verrät uns, dass in dieser Richtung ein weiterer Flugplatz liegt, welcher erreichbar erscheint. Als der Flugplatz unter uns auftaucht, öffnet sich ein weiteres Wetterfenster Richtung Westen. Nur wenige Kilometer in dieser Richtung liegt der Flugplatz Sonnen auf deutschem Boden. Wir sehen eine reelle Chance durch zu kommen, gehen auf Kurs und befinden uns wenige Minuten später, bei bestem Flugwetter, über Deutschland. Ein Blick zurück zeigt die Misere, in der wir uns kurz zuvor noch befanden. Der Höhenzug des Böhmerwaldes hat bei kräftigem Ostwind als Wettersperre fungiert und das schlechte Wetter aufgestaut.

 

Böhmerwald mit aufgestauter Bewölkung. Unter dieser Wolkendecke waren wir gefangen.

Ab hier verläuft der restliche Flug problemlos. 15 Minuten vor unserer Ankunft in Völkleshofen besteht der erste Funkkontakt. Wir werden auf kräftigen Südwind, dass bedeutet volle Seitenwindkomponente, bei der Landung hingewiesen. Die Landescheinwerfer kündigen uns bereits im langen Endanflug an und wir sehen wie sich das Begrüßungskomitee näher Richtung Landebahn bewegt um freie Sicht auf die „Neue“ zu haben. Wir können es uns nicht verkneifen, die Eleganz unseres Neuzuganges bei zwei Überflügen zu präsentieren. Dann um 17:02 Uhr (Lokalzeit) setzt die D-MVHL das erste Mal auf der Piste 08 in Völkleshofen auf. Wir rollen aus, lassen den Motor nachlaufen, arbeiten die Checkliste ab und steigen bestens gelaunt aus.

 

Nach der Landung in Völkleshofen

 

Das Begrüßungskomitee steht bereit

 

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